Einführung der Emotions-Würfel (Im Gruppenalltag)
Die Würfel sollen den Klienten entweder einzeln oder in einer Kleingruppe vorgestellt werden.
Hierzu liegen alle drei Würfel in Reichweite des Betreuers und Klienten. Je nachdem, welcher Emotionsausdruck dargestellt werden soll, wird der entsprechende Emotionswürfel in die Hände genommen und vorgezeigt. Gleichzeitig darf und sollte natürlich jede bisher vorhandene Ausdrucksmöglichkeit der Klienten z.B. „Lautieren“ ebenso gleichzeitig erfolgen und gefördert werden.
Die Emotions-Würfel sollen so gleich in einer realen Situation z.B. in einer Gesprächsrunde zum Emotionsausdruck verwendet werden.
Am besten führt der Betreuer die Emotions-Würfel durch „Modelling“ ein. Hierzu kann z.B. ein pädagogisches Angebot gemeinsam reflektiert werden. Der Betreuer verwendet dabei die Würfel zuerst selbst um seine Erfahrung während des Angebots und die damit verbundenen Emotionen wiederzugeben. Der passende Emotions-Würfel (entsprechend einem positiven, neutralen oder negativen Emotionsausdruck) wird den Klienten gezeigt und Sprache sowie Mimik zeitgleich und kongruent verwendet.
Anschließend dürfen die Klienten ihren Emotionsausdruck zum Angebot ebenso mit Hilfe der Würfel darstellen. Gleichzeitig sollte der Ausdruck durch Wiederholung und „Modelling“ des Betreuers entsprechend gestärkt werden.